
​Die Geschichte der Steinpoller
​Die Steinpoller in der Gruppe sind jene, auf die man auf Überführungen antrifft – aber es sind auch jene, die uns bei der Passanfahrt (oder oben auf der Passhöhe) zum Lachen bringen und immer neue Anekdoten erzählen.
Die Steinpoller sind jene, die seit Jahren unbeweglich und (nur scheinbar) streng am Strassenrand stehen. Sie sehen die Radfahrer vorbeiziehen, fangen ihren Atem ein und bewahren ihre Geschichten.
Die Steinpoller sind jene, auf die man sich setzt und … auf Gino Bartali wartet – und es spielt keine Rolle, ob man zuvor in seinen Sandalen ungeduldig hin‑ und hergetreten ist oder nicht.
Auf diesen Steinpoller haben Generationen von Begeisterten und Verliebten gesessen: Kübler, Koblet, Fignon, Hinault, Merckx, Gimondi, Gianetti, Indurain, Cancellara und heute Linda Zanetti, Filippo Colombo, Vingegaard, Van der Poel, Evenepoel und natürlich er: Pogacar.
Gewiss, sie sind die Meisterwarteten – doch der wahre Liebhaber ist jener, der sie alle erwartet und ein Ziehen im Herzen spürt, wenn das Schlussfahrzeug vorbeifährt: Es bedeutet, dass das Fest vorbei ist und die Freunde gehen.
Nein, sie gehen nicht. Sie ziehen nur weiter, suchen eine andere Strasse, einen anderen Steinpoller, um erneut zu träumen, zu erzählen und sich noch einmal zu verlieben.
Bei Lugano Bike Emotion sind diese Steinpoller bereit, sich selbst zu erzählen und tausend Geschichten weiterzugeben – mit Worten, mit Augen, die buchstäblich sprechen, mit Musik und mit echten Emotionen.
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Samstag, 25.04.2026 von 13:45 bis 15:30
